
Schließe die Augen, atme drei Mal etwas länger aus, und benenne ehrlich: Körperzustand, wichtigste Sorge, wichtigste Chance. Dann formuliere eine einzige konkrete Handlung, die heute messbar ist. Jana testete das eine Woche und merkte, wie ihr Frühstück ruhiger wurde, weil sie nicht mehr alles gleichzeitig wollte, sondern freundlich Priorität lernte.

Der Mikroablauf ist simpel: Atemzug, Frage, Schritt. Frage dich: Was glaubte ich gestern, das heute überprüft werden sollte? Notiere die Antwort in einem Satz und beginne mit einem kleinen, sichtbaren Schritt innerhalb von fünf Minuten. So trainierst du Mut ohne Drama, Aufmerksamkeit ohne Strenge und Handlungsfähigkeit ohne Erschöpfung.

Wenn du das Licht einschaltest, schaltest du auch Klarheit ein. Kopple das Einschalten mit einer kurzen Selbstansage: Heute prüfe ich Annahmen über Zeit, Energie und Erwartungen. Keine Schuldzuweisungen, nur Beobachtung und eine Handlung. Dieses Ankerereignis hilft, neue Gewohnheiten an etwas Verlässliches zu hängen und so langfristig stabil zu machen.
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